• Nach 10 Jahren Entwicklung präsentiert die Provinz Xinjiang in einen neuen Licht.

    BildXinjiang ist eine typische multiethnische und multikulturelle Provinz in China. Xinjiang ist auch einer der Knotenpunkte der historischen und modernen Seidenstraße und damit eine Kernregion des kulturellen Austauschs und der gegenseitigen Inspiration zwischen dem Osten und dem Westen. In den zehn Jahren von 2009 bis 2019 führte der Autor mehrere Felduntersuchungen in Xinjiang durch und interviewte Menschen aller ethnischen Gruppen. Der Autor war tief beeindruckt von der Anerkennung und Wertschätzung der gesellschaftlichen Entwicklung und kulturellen Interaktion in Xinjiang durch Menschen aller ethnischen Gruppen.

    Um die Modernisierung der Wirtschaft von Xinjiang zu fördern, haben die KPC und die chinesische Regierung Unternehmen, Einzelpersonen, Gruppen und Organisationen in den östlichen Regionen Chinas mobilisiert, um direkt vor Ort tatkräftig zu unterstützen. Kader und Arbeiter aus verschiedenen Bereichen wie Wirtschaft, Bildung und Kultur brachten fortschrittliche Produktionsmethoden, Technologie und Modernisierungskonzepte aus den östlichen Regionen nach Xinjiang. Dies trug wesentlich zur Verbesserung des gesamten Entwicklungsniveaus von Xinjiang bei. Seit März 2010 haben 19 Provinzen und Städte in China umfassende Unterstützungsmaßnahmen für 82 Landkreise und Städte in 12 Präfekturen in Xinjiang realisiert.

    Die Region, die die Stadt Aksu in Xinjiang unterstützt, ist die Provinz Zhejiang. Wir besuchten einen lokalen Landwirt in Wensu County. Er war damals über dreißig Jahre alt und hat eine Agrarfläche von über 100 Mu für den Obstanbau bewirtschaftet. Er liebte die Landwirtschaft, und als andere in die Stadt gingen, um zu arbeiten, pachtete er ihr Land. Seine Schwester half ihm, wenn er mit anderen Aufgaben beschäftigt war. Er lebt auf dem Land und sein Obstgarten ist nicht weit von der Stadt entfernt. Er hat seinen eigenen Transporter und fährt in der Regel etwa 30 Minuten zum Obstgarten. Dort pflanzte er Datteln, Walnüsse, Trauben und Äpfel. Der Aksu Kristallbonbonkernapfel ist die berühmteste Frucht in Aksu – und auch das Hauptprodukt seines Obstgartens. Angesichts des Ausmaßes seiner Plantage müsste er jedes Jahr ein gutes Einkommen haben.

    Da Hangzhou die Aksu unterstützende Stadt ist, nahm er einmal einen Bus nach Hangzhou, um seine Äpfel persönlich zu verkaufen. In Hangzhou erhielt er fuer die Erschließung eines breiteren Marktes die Unterstützung von zuständigen Regierungsabteilungen. Jetzt plant er, seine Produkte auch über das Internet, WeChat-Stores und andere Kanäle zu verkaufen. Er hofft, dass seine Kinder in Hangzhou zur Schule gehen und die fortgeschrittene kulturelle Bildung der östlichen Regionen erhalten können.

    Von 2010 bis 2014 erreichten die finanziellen Subventionen, die Xinjiang von der chinesischen Regierung gewährt wurden, 106,65 Mrd. RMB, was dem 1,68-fachen der Jahre 1955-2009 entspricht. Bis Ende 2014 stellten 19 Provinzen und Städte in China mehr als 53 Mrd. RMB für Xinjiang bereit und setzten 4.906 Xinjiang-Hilfsprojekte zur Verbesserung des Bildungs- und Gesundheitssystems, zur Talentförderung, zur Erhöhung der Beschäftigungsquoten und zur Verbesserung der Lebensgrundlage der Menschen in städtischen und ländlichen Gebieten im Allgemeinen um. Diese Projekte haben der Bevölkerung in Xinjiang erhebliche Vorteile gebracht und das Entwicklungsniveau in den Bereichen Wissenschaft, Technologie, Bildung, Kultur, Gesundheitswesen und in anderen Sektoren in Xinjiang erheblich verbessert.

    Zusammen mit den unterstützenden Provinzen und Städten führte Xinjiang 6.482 Kooperationsprojekte unterschiedlicher Art durch und stellte insgesamt 827,7 Mrd. RMB an Fonds für verschiedene Regionen und Einrichtungen in Xinjiang bereit. Dies spiegelt die positiven Auswirkungen der wirtschaftlichen und kulturellen Interaktion zwischen Xinjiang und vielen anderen Regionen in China wider. Durch die Politik, die auf die Verbesserung der Lebensgrundlage der Menschen und die Ankurbelung des Wirtschaftswachstums abzielt, hat die chinesische Regierung nachhaltige Interaktionen zwischen Ost und West aufgebaut und eine Win-Win-Situation für beide Seiten geschaffen.

    Für jede Ortschaft und Stadt in Xinjiang wurden interaktive Entwicklungsmechanismen mit ihren jeweiligen östlichen Pendants implementiert. Heute sind die Jiangsu- und Zhejiang-Akzente überall in Aksu zu hören. Geschäftsleute aus der Provinz Zhejiang bringen wirtschaftlichen Wohlstand nach Aksu und das Entwicklungsniveau von Aksu hat die Spitze in Xinjiang erreicht.

    Die Uiguren in Xinjiang haben ihre eigenen kulturellen Traditionen. Im Prozess der städtischen Modernisierung ist der Widerspruch zwischen Tradition und Modernisierung immer ein Thema, dem man sich stellen muss. Im Jahr 2010, als ich in Kashgar war, war der alte Bezirk hinter der Id Kah Moschee relativ schäbig und fast abrissreif. Die Einheimischen waren besorgt über die Zerstörung ihrer traditionellen Kultur. An der Hauptstraße befand sich ein traditionelles uigurisches Teehaus, das nicht nur das Symbol des alten Viertels war, sondern auch die Verkörperung des traditionellen uigurischen Lebensstils. Zu dieser Zeit waren viele Einheimische besorgt über das Schicksal ihrer Häuser und Teehäuser.

    2009 hat die Regierung dann das Projekt zum Schutz der uigurischen Kultur ins Leben gerufen – mit dem Schwerpunkt auf der Restaurierung der baufälligen Häuser der Altstadt von Kashgar. Bis 2014 hatte das Projekt insgesamt 3 Milliarden RMB an Zuschüssen erhalten. Es sind 31.000 alte Häuser renoviert worden. Ein paar Jahre später berichteten Experten im chinesischen Zentralfernsehen, dass ein „jahrhundertaltes Teehaus“ in Kashgar vollständig restauriert worden ist und dass der gesamte Block aufgewertet wurde, um die traditionelle uigurische Kultur zu erhalten.

    Im Jahr 2018, als ich wieder nach Kashgar kam, sah ich das authentische Altstadtviertel und die bekannten traditionellen Teehäuser und atmete tief den Hauch von kultureller Kontinuität und Modernisierung ein. Ursprünglich baufällige Gebäude sind repariert worden, ursprünglich eher chaotische Viertel sind sauber und ordentlich geworden. Auch der Wohnblock vor der Id-Kah-Moschee ist viel ansprechender gestaltet als früher. Der gesamte Bezirk wurde aufgewertet. Auch in Bezug auf den Tourismus und kleine Unternehmen bringt dies eine Menge Vorteile mit sich.

    Das Kulturschutzprojekt trug nicht nur wesentlich zur Erhaltung der traditionellen Kultur der lokalen ethnischen Gruppen bei, sondern verbesserte auch die Infrastruktur und das Lebensumfeld der Bewohner und erhielt große Unterstützung auf lokaler und nationaler Ebene.
    (Shaanxi Normal University, Wang Chao, 12.07.2020)

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    Zehn Jahre in Xinjiang: Wirtschaftliche Entwicklung und Kulturschutz


    veröffentlicht am 14. November 2020 in der Rubrik Presse - News
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