• Wie Führungskräfte erfolgreich führen – Neurobiologie und Führungsarbeit

    BildWertschöpfung entsteht durch die Wertschätzung der Mitarbeiter und ihrer Leistung. Doch wie können sie fester Bestandteil der Unternehmenskultur und des Unternehmensalltags werden? Was bedeutet das für die Führungsarbeit? Die Padberg Beratung GmbH aus Bonn geht hier seit vielen Jahren erfolgreiche Wege. Neurobiologie, Emotionen und Empathie spielen in der Beratung, den Trainings und Coachings des Unternehmens eine große Rolle.

    „Ernsthafte Wertschätzung ist der Schlüssel für Wertschöpfung und muss fester Bestandteil der gelebten Unternehmenskultur und Kommunikation sein. Sie beginnt mit der tagtäglichen gelebten Wertschätzung für alle Mitarbeiter und Kollegen, egal ob es der Pförtner, der Monteur, die Sachbearbeiterin oder der IT-Spezialist ist. Die Führungskräfte müssen das aktiv vorleben, sonst ist die Unternehmenskultur nur eine Worthülse“, betont Ekkehart Padberg, Geschäftsführer der Padberg Beratung. Seit gut 20 Jahren berät die Bonner Firma bundesweit Unternehmen und trainiert Führungskräfte. Als Lehrcoach und Lehrtrainer weiß der Diplom-Kaufmann um die neurobiologische Wirkung von Wertschätzung und Nichtwertschätzung.

    Ekkehart Padberg: „Wechselseitiges Verständnis und Vertrauen entstehen nur durch die Bereitschaft, die Welt des anderen wirklich verstehen zu wollen. Neurobiologisch ist der Grad des Verstehens unmittelbar an die Qualität des Kontaktes gekoppelt. Dies meint hier den jeweiligen Kontakt während des Gedankenaustausches. Schon kleinere Ablenkungen wie z.B. der ständige Blick auf das Smartphone, reduzieren die Aufnahmefähigkeit des Einzelnen bezogen auf den Inhalt des Gespräches auf nahe Null.“ Dort, wo der Kontakt unterbrochen werde oder nicht durch Vertrauen und ernsthafte Wertschätzung gekennzeichnet sei, würden Botschaften oftmals anders verstanden als erwartet, da schon kleinere Unschärfen in der Sprache, Körpersprache, Intonation etc. zu deutlich anderen Bewertungen führen können, als den erwünschten.

    „Dort, wo wir uns dagegen ernsthaft wertgeschätzt erleben, öffnet sich unsere Wahrnehmung wie von alleine und wir sind in der Lage, den Überblick zu behalten, richtig zu priorisieren und sachgerechte Entscheidungen zu fällen. Ist diese Wertschätzung nicht nur auf uns selbst bezogen, sondern auch auf unsere Kollegen und das Umfeld, in dem wir tätig sind, entsteht eine gute Basis für Vertrauen zu uns selbst und andere“, erklärt er.

    Mehr Gefühl in der Führungsarbeit zahlt sich aus

    Emotionen spielen für eine gelungene Führungsarbeit ebenfalls eine zentrale Rolle. Fakt ist, dass unser Gehirn keine Entscheidung ohne Emotion trifft. „Wer erfolgreich Mitarbeiter führen will, muss zunächst einmal sich selbst erken­nen und die Mechanismen, die im eigenen Hirn wirken, ebenso wie die in den Gehirnen ande­rer Menschen. Gerade im Hinblick auf die fortschreitende Digitalisierung der Arbeitswelt ist es wichtig, eine neue Sichtweise darauf zu entwickeln, wie Entscheidun­gen gefällt und Probleme gelöst werden sollten.“

    Genau hierauf zielen die Wahrnehmungs- und Kommunikationstrainings und Ausbildungen, die die Padberg Beratung im Bereich des Neuro-Linguistischen Programmierens (NLP) anbietet: Sie sensibilisieren Führungskräfte dafür, sich selbst, die eigenen Emotionen und die anderer Menschen besser einschätzen zu lernen. „Wahrneh­mung ist ein sehr komple­xer Prozess und funktioniert immer über all unsere Sinneskanäle. Das NLP verfügt über ein breites Spektrum an Metho­den und Techniken, mit denen wir unsere Wahrnehmung und Kommunikation nachhaltig verbessern kön­nen“, hebt Ekkehart Padberg hervor.

    Hohe Wertschöpfung ist die Folge von Wertschätzung

    Die Tatsache, dass über 90 Prozent unserer Kommunikation nonverbal erfolgt, unterstreiche, wie hilfreich hier ein gezieltes Training sei. In Vorstellungs-, Mitarbeitergesprächen oder Verhandlungssituatio­nen geben z.B. allein die Körperhaltung oder die Art des Blickkontaktes wichtige Aufschlüsse darüber, in welchem Zu­stand sich unser Gesprächspartner befinde. Führungskräfte für diese Signale gezielt zu sensibilisieren, sei hier der erste Schritt.

    Und auch Wahrnehmung von Interpretation zu trennen, zählt hierzu. Denn ein Groß­teil von Konflikten entsteht dadurch, dass wir Beobachtungen oder Handlungen viel zu schnell (falsch) interpretieren und häufig unmittelbar auf uns selbst bezie­hen. Geht der Chef z.B. morgens anders als sonst grußlos an einer Mitarbeiterin vorbei, die bei ihm nachmit­tags einen Gesprächstermin hat, kann deren Produktivität erheb­lich sinken, weil sie sich den ganzen Vormittag fragt, ob sein Verhalten etwas mit ihr zu tun hat.

    Fazit: „Hohe Wertschöpfung in Unternehmen ist die Folge von Wertschätzung über alle Hierarchieebenen. Wertschätzende Kommunikation und ein wertschätzender Umgang schaffen Vertrauen. Und erst wenn das gegeben ist, sind Mitarbeiter bereit, sich mit ihren ganzen Fähigkeiten und Ressourcen einzubringen“, fasst Ekkehart Padberg zusammen.

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    Wertschätzung schafft Wertschöpfung

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    veröffentlicht am 7. Mai 2018 in der Rubrik Presse - News
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